Ein Kinderlachen besiegt jede Krise

Kristijan Aufiero, der Vorsitzende von Pro Femina, schreibt auf der Webseite seines Vereins: „Schließlich wird es auch eine Zeit nach Corona geben. Und in diese Zeit hinein reichen die Entscheidungen, die Schwangere in Not heute treffen. Die Perspektive, in einem Jahr mit Kinderlachen und ohne Corona-Angst leben zu können ist eine Perspektive, die jede verzweifelte Schwangere von heute verdient hat.“ 

Dass sich eine ungewollt schwangere Person bewusst und mit gutem Gewissen gegen eine Schwangerschaft entscheidet, blenden selbst ernannte „Lebensschützer*innen“ aus. Für sie ist diese Option nicht denkbar, was womöglich an ihren fixen Geschlechterrollen oder ihrem Glauben an das so genannte „Post-Abortion-Syndrom“ (PAS) liegt. 

Jedoch zeigte erst kürzlich eine Studie der University of California, dass Menschen die abgetrieben haben fünf Jahre nach dem Schwangerschaftsabbruch zu über 95 Prozent mit ihrer Entscheidung zufrieden sind. Auch auf dem Blog Abtreibungsgeschichten unserer Freund*innen von Pro Choice Sachsen findet Ihr zahlreiche Geschichten, die zeigen, dass es für viele eine bewusste und richtige Entscheidung war, eine Schwangerschaft zu beenden.