Auch heute wollen AbtreibungsfeindInnen einen sogenannten 1000-Kreuze-Marsch in München veranstalten, um damit gegen Schwangerschaftsabbrüche zu protestieren.
Das ist Grund genug, sich anzusehen, wer eigentlich hinter dieser antifeministischen Demonstration steckt.
„European Voice of the Unborn Children: Protect our Life“, kurz „EuroProLife“ ist ein Verein der sich online und auf der Straße harmlos und religiös präsentiert. Schaut man sich die Plakate des Vereins an, wird deutlich, da geht es niemandem um die Rechte von Schwangeren, um freie Entscheidungen für oder gegen Kinder oder gar um sichere Möglichkeiten, eine Schwangerschaft abzubrechen. Auf den Plakaten sind Zygoten und Föten abgebildet, daneben stehen Sätze wie „Bitte helft meiner Mama: Ich will leben“ oder „Papa, schau, ich bin ein Junge“. Das ist nicht harmlos, das ist moralisierend, das ist Ideologie und politische Propaganda! Weiterlesen


Wenn die Politiker*innen uns nicht helfen, dann müssen wir das eben selbst tun. Schwangerschaftsabbrüche sind in Deutschland kein seltener Eingriff. Pro Jahr brechen rund 100.000 Menschen ihre Schwangerschaft ab. Im Medizinstudium werden Abbrüche trotzdem kaum gelehrt. Die
Am 27. April 2024 ist der 40. Todestag von Corinna Tartarotti. Wir möchten diesen Tag zum Anlass nehmen, um gemeinsam zu ihrem Grab zu gehen und ihr zu gedenken. Wir treffen uns um 14 Uhr am Harras, bringt gerne Blumen oder Kerzen mit.
Was für ein Wochenende! Gemeinsam mit über 3.000 Menschen waren wir am 13. April 2024 auf Münchens Straßen unterwegs, haben für reproduktive Selbstbestimmung und gegen den rechten und antifeministischen „Marsch fürs Leben“ protestiert.
Jedem und Jeder fallen vermutlich verschiedenste Gründe ein, warum die
Pro Choice! Für sexuelle Selbstbestimmung und gegen den „Marsch fürs Leben“!
Wir gedenken heute Corinna Tartarotti, den Betroffenen des Anschlags auf das Liverpool vor 40 Jahren und allen Opfern der rechtsterroristischen Mord- und Anschlagsserie der „Gruppe Ludwig“ und möchten unseren Redebeitrag mit dem Verlesen, der uns bekannten Opfern beginnen:
Wer unserer Arbeit schon länger folgt, weiß, dass wir uns seit einigen Jahren mit diesem Anschlag befassen und dass es uns wichtig war – und ist – dass er nicht wieder in Vergessenheit gerät. Unsere Auseinandersetzung mit dem Anschlag könnt Ihr