Einladung zur Lesung „Auf zum Feministischen Streik“

Wir freuen uns sehr, unsere Genoss*innen von der AG Feministischer Streik aus Wien am 28. September zu einer Lesung aus ihrer Broschüre „Auf zum Feministischen Streik“ begrüßen zu dürfen. Los geht es um 20 Uhr im Kafe Marat in der Thalkirchner Straße 102. Kommt bitte getestet!

Die AG Feministischer Streik Wien ist eine linksradikale Gruppe, organisiert in der Plattform Radikale Linke. Den feministischen Streik sehen sie als adäquates Mittel für eine transnationale antikapitalistische Revolution. Mit der Klammer des feministischen Streiks können verschiedene konkrete Kämpfe verbunden werden: Kritik an Lohnarbeit und der ungleichen Verteilung von Sorge- und Carearbeit, konkrete solidarische Unterstützung von Care-Arbeiter*innen und Streikenden sowie der Kampf gegen Feminizide und patriarchale Gewalt.

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Themenseite zu den Protesten gegen den „1000-Kreuze-Marsch“

ACHTUNG ZEIT GEÄNDERT! Wir beginnen um 14 Uhr mit unserer Kundgebung an der Luitpoldbrücke.

Wir protestieren wir am 3.10.2022 gegen den sogenannten „1000-Kreuze-Marsch“ in München, bei dem christliche Fundamentalist*innen mit weißen Holzkreuzen gegen das Recht auf sichere und legale Schwangerschaftsabbrüche in München demonstrieren.

Damit Ihr stets up to date seid und alle Informationen auf einen Blick abrufen könnt, haben wir eine Themenseite erstellt. Dort veröffentlichen ab sofort alles Wesentliche rund um die Proteste.

Offener Brief an die Beteiligten des „Hip Hop bewegt“-Festivals

Am 10. September 2022 soll im Sugar Mountain das Festival „Hip Hop bewegt“ stattfinden. Unter den Künstler*innen ist unter anderem der Rapper Kollegah, dessen aktuelles Album das Linke Bündnis gegen Antisemitismus völlig zurecht als antisemistisches Gesamtkunstwerk bezeichnet und welches vor Frauenhass nur so strotzt.
Vor einer Woche schickten wir eine E-Mail mit dem unten stehenden Text an die Beteiligten RTL 2, egoFM, Paulaner München und das Kulturzentrum Sugar Mountain. Letztere schickten uns zwar eine Antwort, verhielten sich aber weiter nicht, von den anderen gab es gar keine Reaktionen. Darum veröffentlichen wir den Brief hier heute und fordern erneut, Kollegah, Goldstein, Nimo und Jamule nicht auftreten zu lassen! 
Sehr geehrte Damen und Herren,
Wir sind das Linke Bündnis gegen Antisemitismus München (LBGA), die Antisexistische Aktion München (ASAM), sowie der Verband jüdischer Studenden in Bayern (VJSB). Uns ist zu Ohren gekommen, dass Sie das „Hip Hop bewegt 2022“ Festival am 10. September veranstalten. Dabei soll auch der Rapper Kollegah auftreten.

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Gedenken an Corinna Tartarotti Todestag

Heute vor 38 Jahren verstarb Corinna Tartarotti in München.

Drei Monate zuvor, am 7. Januar 1984, hatte sie bei einem rechtsterroristischen Anschlag auf den Club „Liverpool“ im Münchner Bahnhofsviertel schwere Brandverletzungen erlitten. Um ihr und den mindestens 14 weiteren Opfern der „Gruppe Ludwig“ zu erinnern, besuchten wir mit Genoss*innen heute ihr Grab, um Blumen niederzulegen und einen Moment innezuhalten. Die Bilder zeigen einige Impressionen vom heutigen antifaschistischen Spaziergang. Mehr Informationen zum Gedenken an Corinna Tartarotti findet Ihr hier.

 

„Reclaim the Streets“ – Einladung zur feministischen Demo am 30. April 22

Angriffe, Vergewaltigungen oder Morde. Gewalt gegen FLINTA* ist weltweit furchtbarer Alltag. Unter dem Motto „Reclaim the Streets“ nehmen wir uns darum am 30. April 2022 ab 19 Uhr die Münchner Straßen, um der Ohnmacht und Angst für eine Nacht ein Schnippchen zu schlagen. Hier ist unser Aufruf zu den Protesten.

Reclaim the streets. Den sexistischen Normalzustand wegfegen!

Seit den 1970ern ist der 30. April der Tag, an dem Frauen, trans Personen und queere Menschen auf die Straße gehen, um gegen patriarchale Gewalt zu demonstrieren. Bei den sogenannten Walpurgisnachtdemos versammelten sich ursprünglich Feminist*innen zu Nachtdemos an Orten, an denen zuvor Frauen überfallen, vergewaltigt und ermordet worden waren. Hierbei bemächtigten sie sich der Sage der tanzenden Hexen in der Walpurgisnacht und kamen nicht selten kostümiert und mit Besen bewaffnet auf die Straße, um den öffentlichen Raum zurückzuerobern. Wir wollen an diese Kämpfe anknüpfen und bereits den Vorabend des ersten Mai emanzipatorisch einläuten, denn, „der Zweck der Revolution ist die Abschaffung der Angst“.

Pressemitteilung: Kriminalisierung feministischer Proteste. Münchner Aktivist vor Gericht.

Vor fast genau einem Jahr, im Rahmen der Proteste gegen den sogenannten „Marsch fürs Leben“ 2021, wurde eine*r unserer Genoss*innen brutal festgenommen und einer Haftrichterin vorgeführt. Wir haben damals berichtet.

Neben den Vorwürfen des Widerstands, der versuchten Körperverletzung und des tätlichen Angriffs, soll der Genosse versucht haben (so das Konstrukt der Staatsanwaltschaft und der Cops), nach der Waffe eines Beamten gegriffen zu haben. Wenig überraschend reichte die Aussage des EINEN Beamten aus, um dem Genossen den „versuchten unerlaubten Besitz, Erwerb und das Führen einer Waffe“ anzudichten.

Am 21. März findet nun der Prozess gegen unseren Genossen statt. Unsere Pressemitteilung findet Ihr hier.

Aktionswochenende gegen den „Marsch fürs Leben“ im März

Am 19. März 2022 findet in München der zweite „Marsch fürs Leben“ statt, eine Demonstration radikaler Abtreibungsgegner*innen. Organisiert wird der Marsch vom Verein „Stimme der Stillen“. Wie bereits im vergangenen Jahr wollen wir diese antifeministischen Umtriebe nicht unbeantwortet lassen und rufen unter dem Motto „Für das Paradies auf Erden“ dazu auf, ein Wochenende lang gemeinsam für eine Welt ohne Bullen, ohne Fundis und ohne Patriarchat auf die Straße zu gehen. Also kommt am 18. und 19. März 2022 nach München und protestiert mit uns gegen Patriarchat und Polizei.

Alle Informationen zu den Protesten findet Ihr in Kürze auf einer separaten Seite. Weiterlesen