Der § 218 StGB kriminalisiert ungewollt Schwangere und verletzt ihr Recht auf reproduktive Selbstbestimmung. Abtreibungen sind nur in den ersten 12 Schwangerschaftswochen und unter strengen Bedingungen, wie verpflichtender Beratung und Bedenkzeit, straffrei. Das führt zu Entmündigung und Demütigung von Betroffenen und schafft massive Hürden.
Wir fordern: Legalisiert Abtreibungen jetzt! Streicht § 218 ersatzlos aus dem Strafgesetzbuch, ersetzt die Beratungspflicht durch ein Recht auf freiwillige Beratung und sorgt für die vollständige Kostenübernahme für alle!
Eine repräsentative Umfrage des Bundesfamilienministeriums zeigt: mehr als 75% der Menschen in Deutschland sind für die Legalisierung. Auch die Expert*innen-Kommission der Bundesregierung und die Weltgesundheitsorganisation sprechen sich dafür aus. Und der Gesetzentwurf zivilgesellschaftlicher Organisationen beweist, dass es möglich ist. Es ist jetzt an den Abgeordneten des Bundestages, endlich zu handeln! Weiterlesen


Wenn die Politiker*innen uns nicht helfen, dann müssen wir das eben selbst tun. Schwangerschaftsabbrüche sind in Deutschland kein seltener Eingriff. Pro Jahr brechen rund 100.000 Menschen ihre Schwangerschaft ab. Im Medizinstudium werden Abbrüche trotzdem kaum gelehrt. Die
Am 27. April 2024 ist der 40. Todestag von Corinna Tartarotti. Wir möchten diesen Tag zum Anlass nehmen, um gemeinsam zu ihrem Grab zu gehen und ihr zu gedenken. Wir treffen uns um 14 Uhr am Harras, bringt gerne Blumen oder Kerzen mit.
Was für ein Wochenende! Gemeinsam mit über 3.000 Menschen waren wir am 13. April 2024 auf Münchens Straßen unterwegs, haben für reproduktive Selbstbestimmung und gegen den rechten und antifeministischen „Marsch fürs Leben“ protestiert.
Jedem und Jeder fallen vermutlich verschiedenste Gründe ein, warum die
Pro Choice! Für sexuelle Selbstbestimmung und gegen den „Marsch fürs Leben“!
Wir gedenken heute Corinna Tartarotti, den Betroffenen des Anschlags auf das Liverpool vor 40 Jahren und allen Opfern der rechtsterroristischen Mord- und Anschlagsserie der „Gruppe Ludwig“ und möchten unseren Redebeitrag mit dem Verlesen, der uns bekannten Opfern beginnen: