Vor ein paar Tagen haben wir eine Anti-Geburtstagsfeier vor dem Büro von Pro Femina in München veranstaltet. Denn vor fünf Jahren, im September 2015, eröffnete Pro Femina mit seinem Projekt „1000 plus“ eine Fake-Beratungsstelle im Münchner Lehel. Dabei herausgekommen ist dieses Video:
Münchner*innen aufgepasst! „Pick Up-Artist“ Pöhm erneut mit Seminar in München
Wie bereits im Februar diesen Jahres plant Matthias Pöhm am 21. und 22. August sein „Pick Up“-Seminar „Männlich wirken – natürlich flirten“ in München durchzuführen. In seinen Büchern, Videos und Seminaren vermittelt der „Verführungskünstler“ Strategien, mit denen Frauen herabgewürdigt, verunsichert und emotional manipuliert werden, um sie gegen ihren Willen zu Handlungen zu zwingen.
„PUAs“ das Handwerk legen
Aufgrund der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie ist dieses Mal nicht davon auszugehen, dass die Teilnehmer des Seminars durch Münchner Clubs ziehen werden. Vielmehr ist zu erwarten, dass die angehenden „Verführungskünstler“ auf so genannte „Streetgames“ setzen, bei denen Frauen direkt auf der Straße oder auf öffentlichen Plätzen angesprochen werden.
Darum rufen wir erneut dazu auf, sich gegen das sexistische und frauenfeindliche Seminar zu positionieren und Eure Freund*innen zu warnen! Dafür haben wir Flyer zum Selberdrucken erstellt, die Ihr hier zum Download findet. Weiterlesen
*Aktualisiert* Aufruf zum solidarischen Prozessbesuch
Update 14.8.20:
Wir möchten bei dieser Sache so transparent wie möglich und so diskret wie nötig sein. Der Prozess des Aktivisten am Dienstag wurde abgesagt, da nach Abwägung aller Gegebenheiten der Strafbefehl angenommen wurde. Wir rufen daher noch einmal dazu auf, den Genossen finanziell zu unterstützen wenn Ihr das könnt. Der Leetchi Spendentopf ist noch bis zum 30. September 2020 um 13:12 Uhr geöffnet.
Bereits jetzt: Vielen Dank für jede Unterstützung! Ihr seid großartig. Unsere Solidarität gegen ihre Repression.
Mili’s Tanz auf Golgotha
Seit über zehn Jahren sind die Vereine „Euro Pro Life“ und „Gottes Helfer für Gottes kostbare Kinder“ in München aktiv. Ihre Mitglieder sind Anhänger*innen des christlichen Fundamentalismus, welche die Bibel wörtlich auslegen und in der Regel konservative bis extrem rechte Positionen vertreten. Dazu gehört beispielsweise, dass sie eine rigide Sexualmoral vertreten, gegen Homosexualität sind und Menschen mit Uterus das Recht auf Abtreibung absprechen.
Am 25. Juli wollen die „Helfer“ wieder ihre monatliche Gebetsstunde durchführen. Diesen Monat werden sie das Medicare Zentrum in München Freiham belagern. Wir rufen zu Gegenprotesten auf. Weiterlesen
Diskussionsrunde: Pro Choice Aktivismus
Bügel gegen Fundis!
Der zweite Akt: Bügelaktion an der Kirche St. Paul in der Münchner Innenstadt
Heute besuchten wir anlässlich der Aktionstage „Abortion In Crisis – Schwangerschaftsabbruch in der Krise“ die Kirche St. Peter in der Münchner Innenstadt. Mit unserer Aktion an dieser Kirche wollen wir auf die Situation ungewollt schwangerer Menschen aufmerksam machen – vor allem aber auch diejenigen benennen, die verantwortlich sind für die Gesamtscheiße. Der Alte Peter erscheint uns ein geeigneter Ort dafür zu sein.
Fundamentalismus abtreiben!
Auftakt zu Aktionstagen des Feminist As Hell-Bündnis!
Anlässlich des heutigen „Internationalen Tages für Frauengesundheit“ und weil Pfingsten vor der Tür steht, starten wir gemeinsam mit dem Feminist As Hell-Bündnis, einem Zusammenschluss verschiedener Pro Choice Gruppen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, Aktionstage unter dem Motto „Abortion in Crisis – Schwangerschaftsabbruch in der Krise“.
Mit verschiedenen Aktionen werden wir bis einschließlich 1. Juni auf die schwierige Situation ungewollt schwangerer Menschen aufmerksam machen. Gleichzeitig soll der Fokus auf diejenigen gerichtet werden, die mit verantwortlich sind für die patriarchale Gesamtscheiße: Konservative, (extrem) Rechte oder auch christlich-fundamentalistische Abtreibungsgegner*innen. Weiterlesen
Hohe Geldstrafen ein Jahr nach den Protesten gegen den „1000 Kreuze Marsch“
Im Mai 2019 protestierten mehrere hundert Aktivist*innen in München gegen den sogenannten „1000 Kreuze Marsch“, einen jährlichen Aufmarsch fundamentalistischer Abtreibungsgegner*innen (Nachbericht zu den Protesten). Wo Menschen protestieren, ist staatliche Repression nicht weit. So erhielten in den letzten Wochen ein paar der Aktivist*innen polizeiliche Vorladungen und hohe Geldstrafen.
Wir sagen ganz klar: Unsere Solidarität gegen ihre Repression!
No To Abortion Ban! Solidarität mit den polnischen Pro Choice Aktivist*innen.
**English Below**
Schon jetzt gilt die polnische Gesetzgebung in Bezug auf Schwangerschaftsabbruch als eine der strengsten in Europa. Neben ungewollt schwangeren Menschen sind diejenigen, die Schwangerschaftsabbrüche durchführen oder ungewollt schwangere Menschen unterstützen ebenfalls im Fokus der Gesetzgeber*innen.
Nun könnte das Gesetz noch einmal verschärft werden. Die Gesetzesänderung, die unter dem Titel „Zatrzymaj aborcję“ (deutsch: Stoppt die Abtreibung) von Abtreibungsgegner*innen eingebracht wurde, wird am 15. und 16. April 2020 vom polnischen Parlament diskutiert.
Verschiedene Gruppen rufen nun dazu auf, sich mit den polnischen Pro Choice-Aktivist*innen zu solidarisieren. Diesem Aufruf folgen wir mit diesem Video!
Themenseite: Pro Choice & Corona
Bereits vor der Corona-Krise war die Versorgungslage zu Schwangerschaftsabbrüchen besonders in ländlichen und christlichen Regionen schlecht. Jetzt ist die Situation erst recht angespannt. Warum haben wir in einem Übersichtsartikel für Euch gesammelt.

